Warum wir ein Slow Food-Anbieter sind

Jeder Mensch trägt durch seine Kaufentscheidungen Verantwortung gegenüber den Produktionsprozessen. Wenn wir alle nur Produkte regionaler Herkunft kaufen, dann essen wir reifes Obst und Gemüse, können die Tierhaltung besser kontrollieren, und wir sorgen für eine stabilere Wirtschaft in unserer Umgebung aufgrund fairer Preise.

Wir können durch Nachfrage auch alte Sorten erhalten, sozusagen „Essen, was man retten will. Wir können verhindern, dass Pestizide oder gentechnisch veränderte Produkte in unseren Nahrungskreislauf dringen. Weil wir einen Bezug zu unseren Nahrungsmitteln haben, können wir auch besser genießen. Was man kennt, das schätzt man.

Normalerweise trifft die Bezeichnung Slow-Food-Anbieter eher auf kulinarisch hochqualitativ fokussierte Restaurants oder Produzenten von ursprünglichen, regionalen und vielfältigen Lebensmitteln zu. Das ist die Firma Delikatessen Jäger noch nicht, dennoch unterstützen wir die Forderungen der Bewegung und dehnen Sie auf den Einzelhandel aus. Als kleiner Anbieter trotzen wir täglich den großen Ketten, und wir halten uns vor allem deswegen, weil man bei uns charakterstarke Spezialitäten bekommt, die sie in einem normalen Supermarkt vergeblich suchen werden.

Wir sehen unsere regionalen Lieferanten als Partner mit denen wir fair handeln und umgehen - um Ihnen als Kunden schmackhafte, nachhaltige und vor allem gesunde Lebensmittel anbieten zu können.

Über die Geschichte der Slow Food-Bewegung

Die Organisation „Slow Food“ wurde im Juli 1986 von Carlo Petrini aus dem piemontesischen Bra und seinen Freunden des Barolo auf Schloss Fontanafredda mitten in den Weinbergen des Barolo als „Arcigola“ gegründet. Um diese Zeit herum erhitzten Proteste gegen die Eröffnung einer Filiale von McDonald’s direkt an der Spanischen Treppe in Rom die Gemüter. Am 9. Dezember 1989 wurde aus Arcigola bei einem Treffen von Anhängern aus aller Welt in der Komischen Oper von Paris Slow Food. Seither ist Slow Food eine internationale Vereinigung mit heute rund 80.000 Mitgliedern [4] in etwa 150 Ländern auf allen Kontinenten -- dabei allerdings 75 % der Mitglieder in Europa und sogar fast 92 % unter Einbeziehung von Nordamerika -- geworden. Das Logo von Slow Food ist die Weinbergschnecke als Symbol der Langsamkeit.

In einer programmatischen Erklärung werden die Ziele der Bewegung erläutert:

• Der Genuss steht im Mittelpunkt, weil jeder Mensch ein Recht darauf hat.

• Qualität braucht Zeit.

• Die ökologische, regionale, sinnliche und ästhetische Qualität ist Voraussetzung für Genuss.

• Geschmack ist keine Geschmackssache, sondern eine historische, kulturelle, individuelle, soziale und ökonomische Dimension, über die durchaus gestritten werden soll.

 

Darüber hinaus versteht sich der Verein als Lobby für Geschmack, aber auch für regional angepassten und ökologischen Anbau, für den Erhalt der Biodiversität und der kulinarischen Kulturen.

Der Gründer und internationale Vorsitzende Carlo Petrini definierte 2006 die Grundbegriffe der „Neuen Gastronomie“ als Maßstab: Buono, pulito e giusto – gut, sauber und fair. Wenn ein Element fehle, sei das laut Petrini nicht Slow Food.

Delikatessen Jäger

Radetzkystraße 38-40

A-9020 Klagenfurt

Tel. 0463 57 354

 

Öffnungszeiten

Mo.-Fr. 7–13 h und 15-19 h, Sa. 7-13 h

Vinothek Jäger

Beethovenplatz 4

A-9020 Klagenfurt

Tel. 0463 57 354

 

Öffnungszeiten

Geöffnet nach Vereinbarung

Café CaJä

Radetzkystraße 40

A-9020 Klagenfurt

Tel. 0463 57 354 - 14

 

Öffnungszeiten

Mo.-Fr.   7-20 h, Sa.      7-14 h